Gratulation, Sie haben ein IT 8.7/1 Scanner Kalibrationsbild!
Noch ein paar Hinweise zur Erinnerung:

- Das Kalibrationsdia sollte nur mit Velvia 100, 100F, Provia 400X,
  und Astia 100F Filmen eingesetzt werden. Das Target ist auch fuer
  die seit Juni 2003 produzierten Sensia 100 Filme
  (Emulsionsnummern beginnend mit 687 und hoeher) geeignet. Aeltere
  Sensia 100 Filme sollten nicht mit diesem Target verwendet werden.

  Die Benutzung des Kalibrationsdias mit nicht geeigneten Filmsorten
  fuehrt normalerweise zu sichtbaren Farbfehlern und sollte daher
  vermieden werden.

- Die zu dem Kalibrationsdia passende IT 8.7/1 Referenzdatei finden Sie auf 
  dieser Diskette/CD als Datei "N140131.txt". Waehlen Sie diese Datei als 
  Referenzdatei in Ihrer Scanner-Profilierungssoftware (z.B. 
  qtScannerProfiler in lcms). Benutzen Sie nur die zu Ihrer auf dem 
  Diarahmen aufgedruckten Charge passende Referenzdatei. Evtl. zusaetzliche 
  Informationen und Updates koennen im Internet unter 
  http://www.targets.coloraid.de nachgeladen werden.

- Behandeln Sie das Kalibrationsbild vorsichtig, um Druckstellen oder
  Beschmutzungen zu vermeiden. Beruehren Sie nicht die ungeschuetzte
  Oberflaeche des Kalibrationsbildes.

- Bewahren Sie das Bild an einem trockenen, kalten und dunklen Ort
  in der Schutzhuelle auf. Bei der Langzeitarchivierung von Dias
  sollten Sie das Target mit Ihren normalen Dias im Archiv aufbewahren,
  so dass das Target den gleichen Umweltbedingungen ausgesetzt ist
  wie Ihr Diaarchiv. Dies erlaubt eine leichtere Korrektur der
  durch Alterung verursachten Farbfehler bei spaeteren Scans.
  
  Mehr Informationen zum Umgang und Lagerung von Filmen finden Sie
  in den Fujifilm "Product Information Bulletin" des verwendeten
  Films (Velvia 100). Fuer die Lagerung von Farbtargets sollten Sie
  die Angaben des Bulletins eher deutlich konservativer auslegen.
  
  Eine ausfuehrlichere und besonders gute Anleitung zur Lagerung
  von photographischen Material finden Sie in der Kodak Publikation
  E-30, "Storage and Care of Kodak Photographic Materials - 
  Before and After Processing". Das Dokument finden Sie auf der
  Website von Kodak http://www.kodak.com.

- Da  sich die Farben des Dias mit der Zeit aendern koennen, sollten 
  Sie  das  Kalibrationbsild von Zeit zu Zeit erneuern. Fuer kritische 
  Aufgaben wird ein Zeitraum von ca. 2 Jahren empfohlen. Ansonsten 
  duerfte aber auch ein Zeitraum von 3-4 Jahren ausreichend sein. 
  Empfehlungen und Informationen werden falls noetig im Internet unter 
  http://www.targets.coloraid.de angezeigt.

- Das  Kalibrationsbild  kann  praktisch  mit jeder ordentlichen
  IT 8.7/1  kompatiblen  Software auf PC, Mac, Sun, Amiga o.ae. verwendet 
  werden. Im Internet finden Sie unter http://www.coloraid.de einige
  kostenlose Programme aufgelistet.

- Die BasICColor Profilierungssoftware braucht evtl. neben der gelieferten 
  Referenzdatei zusaetzliche Informationen zum Laden der Farbdaten. Sollte 
  Ihre BasICColor Version die Referenzdatei nicht laden, kopieren Sie die 
  Referenzdatei vorher in das Verzeichnis fuer Agfa Referenzdaten der 
  BasICCColor Installation. Ignorieren Sie die von BasICColor angezeigten
  Agfa Farben in Spalte 20-22 des Kalibrationsbildes. Die Software
  verwendet die richtigen Farbwerte die in der Referenzdatei angegeben sind.
  Falls weitere Probleme vorhanden sind, pruefen Sie, ob Ihre BasICColor
  Version kompatibel zum verwendeten Betriebssystem ist.

- Der Farbumfang (Farbgamut) von Diafilmen ist meistens erheblich 
  groesser als der von Ein- und Ausgabegeraeten. Neben den Hardware-
  Beschraenkungen koennen auch evtl. Probleme mit der Profiling-Software 
  auftauchen. Sollten Sie erhebliche Farbfehler beim Scannen von stark 
  gesaettigten Farben erhalten, suchen Sie bitte nicht nur bei dem Scanner-
  Farbprofil nach Fehlern. Auch das Ausgabeprofil koennte mit dem 
  Farbumfang der Filme nicht gut zurechtkommen. Sollte sich das 
  Scannerprofil als fehlerhaft herausstellen, empfehle ich dringend den 
  Einsatz von guter Scanner Profilingsoftware, die speziell fuer den Umgang 
  von Diafilmen geeignet ist. Nicht jede Scanner-Software, die fuer 
  Auflichttargets entwickelt wurde, funktioniert auch automatisch gut mit 
  Durchlichtfilmen. 

- In dem "Extras" Verzeichnis finden Sie weitere Dateien fuer Ihr 
  Kalibrationsdia:

  N140131S.txt :  Dies ist eine kleinere Version der normalen Referenzdatei.
                  Die Datei enthaelt keine statistischen Daten zur
                  Herstellung der Targets. Benutzen Sie diese kleinere
                  Datei, wenn Ihre Software beim Lesen der normalen
                  Referenzdatei abstuerzt, Fehler meldet oder die normale
                  Datei nicht akzeptiert wird.
                  Derzeit sind nur zwei Profiler bekannt, die nicht mit
                  den standard Referenzdaten funktionieren und diese
                  kleinere Datei brauchen. Dies sind einige Versionem von
                  Heidelberg CPS ScanOpen und Agfas ColorTune Software.
                  Sollten Sie dennoch eine Fehlermeldung beim Laden
                  der Datei in ScanOpen oder ColorTune angezeigt bekommen,
                  melden Sie sich bitte bei wfaust@coloraid.de .
                  
  N140131.eps :   Hierbei handelt es sich um die Spektralwerte der Targets 
                  als ColorShop V2 EPS Datei. Das Dateiformat ist auf einen 
                  Messbereich von 390-680nm beschraenkt. Tests zeigen, dass 
                  diese Einschraenkung aber in der Praxis nur sehr geringe 
                  Abweichungen verursacht (ca. CIE Lab dE 0.2). Bitte lesen
                  Sie auch unten die Kommentare zu den Spektraldaten.

  N140131.xls :   Eine durch Tabulatoren formatierte Datei mit den 
                  Spektralwerten der Targets die ordentlich formatiert in 
                  Excel geladen wird. Bitte lesen Sie auch unten die 
                  Kommentare zu den Spektraldaten.

  N140131.cgt :   Die Spektraldaten der Targets im ANSI CGATS.5-1993 
                  Format. Bitte beachten Sie, dass die IT 8.7 
                  Referenzdateien im wesentlichen auch CGATS.5 Dateien 
                  sind. Gute Scanner Profiler (Amiga ICS, lcms) koennen 
                  diese .cgt Datei laden. dennoch sollten Sie die normale 
                  IT 8.7 Referenzdatei verwenden, es sei denn, es wird 
                  ausdruecklich anders erwaehnt, da es Unterschiede in den 
                  berechneten Normfarbwerten gibt (mehr dazu unten).

  N140131.cxf :   Die Spektraldaten des Kalibrationsdias finden Sie in 
                  diesem XML basierten CxF Format. Das CxF Format ist 
                  besonders bei neueren Gretag-Macbeth Soft- und 
                  Hardwareprodukten gebraeuchlich. Eye-One Share 
                  (http://www.i1color.com/freeware), das bei ProfileMaker 
                  mitgelieferte MeasureTool und ColorLab (beides auf 
                  http://www.gretagmacbeth.com) sind alle mindestens als 
                  eingeschraenkte Demo-Versionen online verfuegbar und koennen 
                  diese CxF Datei laden/anzeigen. Jedoch aehnlich wie bei 
                  ColorShop ist meistens die Verarbeitung der Messdaten nur 
                  auf einem eingeschraenkten Messbereich (380-730nm) 
                  moeglich, auch wenn die CxF Datei die kompletten 380-
                  780nm Daten enthaelt.

- Die im "Extras" Verzeichnis mitgelieferten Spektralwerte sind 
  hauptsaechlich fuer sehr erfahrene Nutzer und Entwickler mit 
  entsprechender Software gedacht. Normale Nutzer die "nur" Ihre Scanner 
  profilieren wollen, sollten den Mauszeiger von diesen Daten fernhalten 
  und die normalen Referenzdateien benutzen.

  Wozu sind die Spektraldaten fuer "normale" Nutzer gut? Z.B. kann man die 
  Farben des Targets fuer verschiedene Beobachter oder Lichtquellen berechnen. 
  Wer gewoehnt ist mit Dichte zu Rechnen, kann dies mit Hilfe der 
  Spektralwerte tun. Z.B. mit X-Rite's ColorShop kann jeder leicht die 
  Farben des Targets fuer verschiedenste Aufgaben umrechnen und anzeigen 
  lassen.

- Die Messung erfolgte von 380-780nm in 3nm Intervallen, wobei die Daten 
  entsprechend ISO 13655:2009(E) Annex I auf 10nm interpoliert wurden. Die 
  in den Dateien angegeben Spektralwerte sind die Mittelwerte der 
  gemessenen Targets. Die aus den gemittelten Spektralwerten errechneten 
  Normfarbwerte (XYZ, Lab) koennen sich von den in der IT 8.7 
  Referenzdatei angegebenen Werten, die einen Mittelwert der Normfarbwerte 
  darstellen, unterscheiden. Die Status A Dichtewerte in der Referenzdatei 
  entsprechen ANSI CGATS.5-1993.

Wolf Faust - wfaust@coloraid.de
